ground level 0I0
video–live–projektion, stein, stoffe, videobeamer,
videokamera, lampen
am ende eines raumes steht ein thron aus stein. über ihn hängt eine videokamera. vor dem steinstuhl sind vier transparente stoffe montiert. am anderen ende des raumes ist ein videobeamer installiert.
die besucherInnen können sich auf den stuhl setzen, von dort sehen sie ihr eigenes bild live auf die stoffe projiziert.drehen sie sich um, sehen sie sich von vorne, also eine umkehrung von hinten und vorne. die betrachterInnen werden zum inhalt bzw. teil der installation. sie sind gleichzeitig betrachterIn und objekt. im gegensatz zu einem spiegel können sie sich hier nie direkt ansehen sondern nur als außenstehende.
walking on differnent grounds
videoinstallation
video, spiegel, stoff, videobeamer
am boden eines schaufensters steht ein videobeamer. über zwei spiegel wird ein lichtstrahl so geleitet, dass das
videobild auf den gehsteig projiziert wird. vor dem fensterglas hängt ein transparenter stoff, auf dem das videobild ebenfalls sichtbar wird. der dritte spiegel nimmt beide projektionen wieder auf. es ist ein kreislauf, den das video durchläuft.
das video zeigt füße, welche auf verschiedenen natürlichen untergründen gehen. sie laufen quer zum gehsteig, also gewissermaßen quer zum fluß der vorbeigehenden fußgängerInnen.
die projektion durchdringt den limitierten raum des
schaufensters und dringt in den öffentlichen raum ein.
cittá dentro, cittá fuori
performance
tüllstoffe, lampe, holzgestell
das zweiteilige theaterstück bezieht sich auf den gleichnamigen roman von italo calvino. verschiedene
künstlerInnen zeigen ihre »città dentro« auf einer drei quadratmeter großen bühne sind vier tüllstoffe hintereinander aufgehängt und werden von hinten beleuchtet.
während der perfomance bewege ich mich zwischen den »schichten« und beschreibe verschiedene emotionale zustände. es entstehen vielschichtige schattenbilder, aus denen eine immer mehr sichtbar werdende person hervor kommt. ich interpretiere das "innenleben" der stadt mit der "vielschichtigkeit" der einzelnen person.
die performance wechselt mit den anderen acht teilnehmernInnen ab, die alle ihre interpretation der "città dentro" zeigen.
levels of existence
multi–media performance
in zusammenarbeit mit armin steiner [live musik am computer]
die performance findet im nebenraum statt. durch einen videobeamer wird die performance in den zuschauerraum auf tüllstoffe projiziert. die zuschauerInnen sehen somit ein "live–video". bei der performance werden diabilder als hintergrundkulisse verwendet. als performerin bin ich weiß angezogen – das diabild reflektiert auf dem gewand und stellt eine weitere transparenz dar.
die fünf szenen, die zum teil in realen–greifbaren räumen [im wald, in einer einkaufstraße] zum anderen teil in virtuellen räumen [lara croft computerspiel, im internet] spielen, sind eine auseinandersetzung mit diesen verschiedenen realitäten.
abschließend gehe ich mit der videokamera in den zuschauerraum, die zuschauerInnen werden zu performerInnen, die zwei räume treffen aufeinander.